Unterschiede in der CO2 Emission bei der Stromerzeugung
Für jede erzeugte Kilowattstunde werden in Deutschland rund 616 g CO2 in die Atmosphäre abgegeben. Dies ist ein Mittelwert, der über alle Energieträger hinweg erreicht wird. Die Werte für die einzelnen Energieträger liegen dabei allerdings weit auseinander. Hier ein paar Beispiele, wie viel CO2 pro erzeugter Kilowattstunde emittiert werden. Dabei sind die Emissionen für die Errichtung der Anlagen mit einberechnet.
CO2-Emissionen verschiedener Technologien
| Erdgas 560 g/kwh |
| Steinkohle: 938 g/kwh |
| Braunkohle: 1.228 g/kwh |
| Kernkraft: 8-65 g/kwh |
| Winkdkraft: 24 g/kwh |
| Solarstrom: 101 g/kwh |
| Wasserkraft: 40 g/kwh |
Diese Werte sind bestimmt an verschiedenen Stellen in anderer Höhe zu finden, die Unterschiede in den Größenordnungen sind jedoch offensichtlich. Sicher sprechen auch viele andere Argumente für oder gegen die einzelnen Energieträger. Diese werden wir an dieser Stelle jedoch nicht betrachten, da hier nur die CO2 Emissionen betrachtet werden sollen.
Das schlechte Abschneiden der fossilen Energieträger kommt insbesondere dadurch zustande, dass Kraftwerke die mit Öl, Kohle oder Gas betrieben werden häufig eine schlechte Effizienz bei der Stromerzeugung aufweisen. Der durchschnittliche Brennstoffnutzungsgrad beträgt lediglich 41 %, sprich 41% der aufgewendeten Energie stehen nach der Umwandlung lediglich als Strom zur Verfügung. Eine stärkere Nutzung der anfallenden Abwärme durch Kraftwärmekupplungen könnte diese Bilanz wesentlich verbessern.
Aber auch die regenerativen Energien verursachen CO2 Emissionen, zwar werden im Betrieb keine fossilen Brennstoffe verwendet, aber die Herstellung solcher Anlagen verursacht Emissionen, die auf die produzierten Strommengen angerechnet werden müssen.


