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18.5.2012

Interessantes rund um das Fahrrad

Fast jeder hat eins

Das Rad ist das am häufigsten vorhandene Fortbewegungsmittel in Deutschland.
80 % aller Haushalte besitzen mindestens ein Rad, häufig sogar mehrere. Im Durchschnitt sind 100 Haushalte in Deutschland mit 178 Fahrrädern bestückt, jedoch nur mit 102 Pkws.

Fahrräder sind super effizient: sie verbrauchen nur 1/100 der Energie eines Autos

Das Fahrrad ist das Fortbewegungsmittel welches am wenigsten Energie verbraucht. Für dieselbe Distanz benötigt ein Radfahrer nur ein Fünftel der Primärenergie eines Fußgängers und im Vergleich zum Auto gerade nur noch ein Hundertstel (wenn mann die Energie für die Herstellung mit berücksichtigt). Dabei kommt ein Radfahrer nicht nur vier- bis fünfmal so schnell wie ein Fußgänger voran, sondern hängt im Stadtverkehr auch leicht jeden Autofahrer ab, wenn man die Zeit für eine Strecke von Tür zu Tür berechnet.

Warum sieht es keiner?

Laut einer Forsa-Umfrage erkennen lediglich 23 Prozent der Deutschen das Fahrrad als besonders umweltfreundliches Verkehrsmittel an.
62 Prozent der Deutschen sind laut der Forsa-Umfrage jedoch bereit, für Verkehrsmittel wie Auto, Flugzeug oder Bahn mehr Geld zu bezahlen, wenn dies dem Klimaschutz zugute käme.

Gute Radwege steigern den Anteil von Radfahrern am Verkehr.

Weniger Staus dank Fahrrädern

Durch eine fahrradfreundliche Infrastruktur haben Städte wie Münster, Bremen oder Hildesheim gezeigt das sich die Radverkehrsanteile deutlich steigern lassen.

Deutsche sind Schlußlicht

Unsere Nachbarn in Dänemark und den Niederlanden legen jährlich im Durchschnitt rund 1000 Kilometer  pro Person zurück. In Deutschland liegt dieser Wert gerade einmal bei 300 Kilometer.

Radfahren wird kaum teuerer - im Gegensatz zum Autofahren

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes sind die Preise für Fahrräder seit August 2000 in Deutschland um 0,8 Prozent gestiegen. Die Kosten fürs Autofahren und für den öffentlichen Verkehr sind dagegen überdurchschnittlich stark gestiegen. Während sich die allgemeinen Verbraucherpreise in Deutschland im genannten Zeitraum um 10,5 Prozent erhöht hätten, seien die Preise für Kauf und Unterhalt von Autos um 17,1 Prozent geklettert. Der überdurchschnittliche Anstieg wurde vor allem durch die Verteuerung der Kraftstoffpreise um 35,0 Prozent bedingt.